Fokus-Dialog "Plastikfrei leben? Perspektiven des nachhaltigen Konsums" am 11.8.2018 in Frankfurt

Im Rahmen unseres Projektes Learning by Living führen wir am 11. August 2018 einen Fokus-Dialog zum Thema "Plastikfrei leben? Perspektiven des nachhaltigen Konsums" in Frankfurt am Main durch.

Plastik ist eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit. Pro Jahr gelangen zwischen 4,8 und 12,7 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Weltmeere. Nicht nur im Meerwasser, sondern auch an Land, auf Ackerflächen und anderen Böden, ist Mikroplastik mittlerweile nachweisbar und gelangt über die Nahrungskette wieder zu uns Menschen. Die Reduktion des Plastikaufkommens wird eine der wichtigsten gesellschaftlichen Herausforderungen der nächsten Jahre sein. Dabei wird es nicht nur um die Förderung nachhaltiger, plastikfreier Produktionsmuster, sondern auch um eine Änderung unserer Konsumgewohnheiten und der Entwicklung eines nachhaltigen Lebensstils gehen. Doch hier fangen die Fragen an: Wie lässt sich Konsumverhalten ändern? Neben mangelndem Wissen um Alternativen zum Plastikverbrauch, verhindern Routinen, habitualisierte Verhaltensweisen oder Ängste eine Umstellung auf eine Lebensweise ohne oder mit weniger Plastik. Andererseits können Zukunftsbilder einer nachhaltigen Entwicklung oder Vorstellungen vom guten Leben motivierend und unterstützend für die Veränderung von Konsumgewohnheiten sein.

Der Fokus-Dialog hat zum Ziel, diese Motivebene in den Blick zu nehmen und gemeinsam zu reflektieren. In einer Fokusgruppe mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus unterschiedlichen Kontexten und Altersgruppen möchten wir das kreative Potenzial des Dialoges zur Entwicklung neuer Ideen nutzen. Mit einem Fokus-Dialog können Erfahrungen und Wissen der Teilnehmer für bestimmte Fragestellungen erschlossen und zur Entwicklung neuer Lösungsansätze nutzbar gemacht werden. Auf diese Weise können wichtige Hinweise für die Entwicklung neuer Produkte, für Bildungs- und Informationsangebote, Marketing oder eine neue Rolle des Verbrauchers entstehen. Moderation und Dialogbegleitung werden von Mathias Fechter und Dr. Susanne Gölitzer übernommen.

Weitere Informationen sind hier zu finden.

 








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